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Crowdinvesting

Beim Crowdinvesting handelt es sich um eine Form des Crowdfunding [1] und damit eine noch sehr junge Art der Finanzierung. Die grundlegende Idee liegt darin, dass viele Anleger, die sog. "Crowd" (engl. für Menge), ihre finanzielle Kraft vereinen, um gemeinsam ein größeres Projekt zu finanzieren. Für Anleger bietet Crowdinvesting eine vergleichsweise attraktive Möglichkeit, an überdurchschnittlich hohe Zinssätze zwischen 5 und 6 Prozent [2] zu gelangen. Diese Form der Finanzierung findet besonders häufig im Bereich der Immobilien Verwendung.

Ablauf und Funktionsweise

Um ein neues Projekt realisieren zu können, muss im Vorfeld und meist innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine gewisse Mindestsumme erreicht werden. Hierbei wird auch vom Funding-Zeitraum gesprochen. Über die fortwährende Suche nach Investoren wird allmählich die Crowd aufgebaut, also eine Menge an interessieren Anlegern, die sich für die Durchführung des Projektes interessieren bzw. begeistern können. Ist der Mindestbetrag, die sog. Funding-Schwelle, erst einmal erreicht, kann mit dem Aufbau des Projektes begonnen werden. Die Anleger werden ab diesem Zeitpunkt regelmäßig über Entwicklung und Fortschritt des Projektes informiert.

Das Spezielle am Crowdinvesting liegt gegenüber dem klassischen Crowdfunding und dem Crowdlending darin, dass die einzelnen Anleger am Erfolg des Projektes beteiligt werden. Da die vielen Mikroinvestitionen einen eigenkapitalähnlichen Charakter aufweisen, eignet sich Crowdinvesting neben Immobilienprojekten auch sehr gut zur Gründung von Start-ups sowie als alternative Finanzierungsmethode für kleine und mittelständische Unternehmen.

Vorteile des Crowdinvesting

Für Anleger spielt die zu erwartende Rendite natürlich eine besonders große Rolle. Ihnen bietet sich die Möglichkeit, mit vergleichsweise kleinen Beiträgen am wirtschaftlichen Erfolg großer Projekte oder Unternehmen teilzuhaben. Die Teilnahme steht jedem frei und es gibt insofern auch keine kleine, privilegierte Gruppe an Geldgebern, wie es beispielsweise bei geschlossenen Immobilienfonds oft die Regel ist. Im Rahmen des Crowdinvesting können sich interessierte Anleger schon mit vergleichsweise geringen Summen wie z. B. 500 Euro an großen Immobilienprojekten beteiligen.

Darüber hinaus bietet sich Investoren oft die Möglichkeit, sich mit den Initiatoren des Projektes auszutauschen. Dadurch besteht die Gelegenheit eines Erfahrungsaustauschs, der maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg des Projektes und damit auch auf die Rendite haben kann.

Quellen:

[1] https://www.crowdfunding.de/was-ist-crowdfunding/

[2] https://exporo.de/

 

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

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